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Webinar: Was tun, wenn’s zwickt?

Erstes Internet-Seminar für die Teilnehmer am Gesundheitsprogramm

Was tun, wenn’s zwickt?

Diese Frage dürfte den einen oder anderen Teilnehmer am Gesundheitsprogramm „Lauf geht’s“ durchaus beschäftigen. Antworten gab’s am Mittwochabend beim ersten „Webinar“, einem via Internet übertragenen Seminar, bei dem die Teilnehmer ihre Fragen im Chat stellen konnten. Dr. Wolfgang Feil, der das Programm begleitet und per Video live zugeschaltet war, weiß natürlich: „Kleinere Wehwehchen kommen.“

Sein Tipp: Schmerzende Körperstellen massieren – und auch dort massieren, wo der Schmerz mutmaßlich herkommt. Rückenbeschwerden haben oftmals ihren Ursprung im Schulterbereich; Knieschmerzen könnten entstehen, wenn’s im Rückenlendenbereich zu Verspannungen gekommen ist. Etwas kniffliger wird’s, sollte ein Fersensporn auftreten oder die Achillessehne schmerzen. Dann ist es besser, das Training zu verändern, um die schmerzenden Körperstellen zu entlasten.

Feils Rat: Aufs Fahrrad steigen statt laufen, die kurzen, hochintensiven Trainings (Tabata) im Wasser absolvieren – und Aquajogging betreiben. Ein Gurt hält Wasserläufer fest, und schon kann man im Schwimmbad joggen. So wird das Herz-Kreislaufsystem weiter gestärkt, das Training wird nicht unterbrochen, nur verändert – und die Achillessehne erholt sich. Besonders bei Hüftschmerzen – aber auch sonst – sollten Lauf-geht’s-Teilnehmer diszipliniert dreimal pro Woche ihre Mobilitäts- und Stabilitätsübungen abarbeiten. Besonders die Ausfallschritte nach verschiedenen Seiten stärken die Hüfte, so dass die Schmerzen bald nachlassen sollten.

Übermut tut selten gut, sprich: Langsam laufen! Immer und immer wieder betonen die Lauf-geht’s-Experten, dass es am Ende viel mehr bringt, gemächlich zu laufen statt sich mit hängender Zunge zu überfordern.Dass – noch – nicht alle es schaffen, jede Woche den Trainingsplan einzuhalten, ist Wolfgang Feil natürlich auch klar.

Sein Tipp: Die ganze Familie einbeziehen, zum Beispiel könnten Kinder beim Lauftraining nebenher radeln – und später gönnt man sich gemeinsam eine Belohnung. Ein Plan mit festen Trainingstagen, am Wochenende für die kommende Woche ausgeheckt, unterstützt den festen Willen, die Einheiten wirklich in die Tat umzusetzen. Feil macht Mut: „Euer Körper passt sich von Woche zu Woche an das Training an.“

„Ihr habt schon viel erreicht“

Zum Thema Ernährung: An sechs Tagen in der Woche weniger Kohlenhydrate essen, auf Zwischenmahlzeiten verzichten, vielleicht ab und zu ein Stück sehr dunkle Schokolade naschen, viel Gemüse genießen und den Ackerschachtelhalm täglich nicht vergessen: Das alles zusammen ist nur ein Teil der Ernährungsstrategie, welche das Lauf-geht’s-Team vorschlägt. Feil empfiehlt kieselsäurereiche Lebensmittel wie Naturreis, Haferflocken oder Bananen, jede Menge hartgekochte Eier und Gewürzquark. Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft ein kräftiger Schluck aus der Wasserflasche, die man am besten stets bei sich hat.„Es ist am Anfang schon eine Umstellung“, dessen ist sich Feil wohl bewusst – aber: „Ihr habt schon viel erreicht.“Tipps für Lauf-geht’s-Teilnehmer gab’s am Mittwochabend im Internet-Seminar. Foto: Habermann